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Eintrag Nr. 54987
Besenderung und Beringung von Alpendohlen
Übergeordnete Einträge
ID
TITEL
DATENTYP
AUTOR
JAHR
10420
Nationalpark Hohe Tauern Nationalparkverwaltung Kärnten
Organisation/Institution
0
Weitere Informationen
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Interne Informationen
-
Externe Informationen
-
Datentyp
Project
Dateiname
-
Pfad
Naturraummanagement\Wildforschungsprojekte\Alpendohlen
Alternativ/Online Name
-
Autor/Ersteller
Nationalpark Hohe Tauern Kärnten
Medium
None
Jahr
2025
Monat
0
Aufbewahrungsort
-
Bemerkungen/Beschreibung
Mit dem Projekt wird der Einfluss menschlicher Aktivität, auf die Bewegungsmuster der Alpendohle untersucht. Im Detail wollen wir verstehen, in welchem Ausmaß Alpendohlen die menschlichen Nahrungsquellen im Vergleich zu natürlichen Nahrungsquellen nutzen, und wie sich dies jahreszeitlich verändert. Im Winter bei Nahrungsknappheit erwarten wir, eine starke Abhängigkeit von menschlichen Nahrungsquellen (z.B. bewirtschaftete Berghütten oder Dörfer). Möglicherweise führt dies sogar eine Anpassung an den tageszeitlichen Rhythmus der Menschen, sodass Alpendohlen vor allem zur Mittagszeit und bei Schönwetter an den Berghütten oder Rastplätzen anzutreffen sind. Im Sommer erwarten wir hingegen, dass sich Alpendohlen eher auf Bergwiesen aufhalten, um dort Insekten zu suchen. Besonders wichtig wird hierbei die Zeit der Jungenaufzucht (Frühsommer), um zu sehen, ob die Alpendohlen dabei mehr auf natürliche oder auch auf menschliche Nahrung wie Pommes an Berghütten zurückgreifen. Letzteres könnte sich durchaus negativ auf die Entwicklung oder den Fortpflanzungserfolg der Tiere auswirken. Zusätzlich wird untersucht, inwieweit Alpendohlen vom Klimawandel betroffen sind. Viele alpine Arten leiden unter hohen Temperaturen im Sommer, und müssen teilweise in höhere oder schattige Bereiche ausweichen. Auch bei Alpendohlen vermuten wir, dass diese sich bei hohen Temperaturen vermehrt in höheren Lagen aufhalten, weniger weit umherfliegen und dabei weniger Zeit an guten Nahrungsgründen verbringen können.
Abgeleitete Einträge
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